Verband Österreichischer Volkshochschulen
Der Verband Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) versteht sich als Koordinationsstelle von bildungspolitisch und pädagogisch relevanten Aktivitäten im österreichischen Volkshochschulbereich. Er ist die Servicestelle für seine Mitglieder, die Landesverbände.
VHS macht Zukunft: Bereit für den Wandel ist der Zwei-Jahresschwerpunkt 2026/2027 der österreichischen Volkshochschulen und rückt den sozialen, digitalen und ökologischen Wandel unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt. Mit niederschwelligen Kursangeboten, die wissenschaftliche Grundlagen mit lebenspraktischen Fragen verbinden, sowie einer bundesweiten Präsentation und Kampagne von "VHS-Fenstern" unterstreichen Volkshochschulen ihre zentrale Rolle für Zusammenhalt, Teilhabe und Zukunftskompetenzen.
Der VÖV trägt zudem ab 2024 wahlkabine.at aktiv mit und stellt damit Österreichs beliebtestes Politik-Online-Orientierungstool kostenfrei zur Verfügung. Ebenso führt er 2025-2027 den Vorsitz der "Konferenz der Erwachsenenbildung Österreich" (KEBÖ).
Volkshochschulen stehen für das Recht auf Bildung und tragen zu dessen Durchsetzung bei. Ihr vielfältiges Programm mit einem breiten Angebot an Kurs- und Veranstaltungsformaten ist für Menschen aller Altersgruppen zugänglich. Damit leisten Volkshochschulen durch ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in Österreich. Die Angebote an Volkshochschulen sind wissenschaftsbasiert. Die Volkhochschulen sind Teil des Citizen Science-Netzwerks Österreich (siehe auch "Österreich forscht") und kooperieren mit der Plattform "Medizin transparent". Ab Juni 2025 ist der VÖV zudem im ORF-Publikumsrat (für den Bereich Bildung) vertreten.
Aktuelles und Wissenswertes
VHS Kärnten: Neuer Vorstand mit PH-Rektor Fisler, ÖGKPräventionsexpertin Hornböck und Kelag-BR Griesser
11.03.2026Neue Mitglieder für frische Akzente in der Erwachsenenbildung: Verstärkte Zusammenarbeit mit Hochschulstandort und der Gesundheitsprävention.
Ständige Einengung von Bildung auf einen reinen Standortfaktor ist falsch
10.03.2026Ein aktueller Gastkommentar im Standard kritisiert die bildungspolitische Debatte rund um „weniger Latein, mehr KI“ als verkürzte Scheindiskussion. Der Autor, Univ. Prof. Hannes A. Fellner, betont, dass Österreichs Kernproblem nicht im Umgang mit neuer Technologie liegt, sondern in einer seit Jahrzehnten bestehenden sozialen Schieflage des Bildungssystems. Bildungserfolg werde in Österreich demnach „wie kaum einem anderen Industrieland vererbt“, was strukturelle Ungerechtigkeiten zementiere.
Weiterlesen: Ständige Einengung von Bildung auf einen reinen Standortfaktor ist falsch
SPÖ‑Bundesparteitag: Beschluss zu Gemeinnützigkeit und Qualität in der Erwachsenenbildung
09.03.2026Der 47. Bundesparteitag der SPÖ hat einen Beschluss zur zukünftigen Ausrichtung öffentlicher Mittel in der Erwachsenenbildung gefasst. Im Mittelpunkt steht die Forderung, öffentliche Gelder konsequent für gemeinwohlorientierte Bildungszwecke einzusetzen und die Qualitätsentwicklung im Erwachsenenbildungsbereich zu stärken.
















