Volkshochschulen als gefragte Expertinnen und Experten in der Basisbildung
16.09.2026 | VÖV
Die aktuelle Berichterstattung der ganzen WOCHE rückt ein Thema ins öffentliche Bewusstsein, das oft verborgen bleibt: Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben betreffen in Österreich weit mehr Menschen, als gemeinhin angenommen wird.
Für die Einordnung dieser Herausforderung wurde auch der Verband Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) als fachliche Stimme der Erwachsenenbildung herangezogen. Die Volkshochschulen verfügen über langjährige Erfahrung in der Basisbildung und begleiten jedes Jahr zahlreiche Menschen dabei, ihre Lese-, Schreib- und Alltagskompetenzen zu stärken.
Besonders wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass mangelnde Literalität keineswegs nur einzelne Bevölkerungsgruppen betrifft. Viele Betroffene stehen mitten im Leben, sind berufstätig und haben das österreichische Bildungssystem durchlaufen. Umso wichtiger sind niederschwellige Bildungsangebote, die an den konkreten Lebensrealitäten der Menschen ansetzen.
Die Volkshochschulen leisten hier österreichweit einen wesentlichen Beitrag. Mit ihren Basisbildungsangeboten schaffen sie neue Lernchancen, stärken die gesellschaftliche Teilhabe und eröffnen Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben.
Die mediale Aufmerksamkeit für dieses Thema zeigt: Basisbildung ist nicht nur eine bildungspolitische Aufgabe, sondern eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Die Volkshochschulen werden dabei weiterhin ihre Expertise einbringen und sich für den Zugang aller Menschen zu grundlegenden Bildungs- und Teilhabechancen einsetzen.