EB-Index

Wissenschaftliche Arbeiten für die Praxis zugänglich gemacht


Bildungsplanung und Programmplanung in der Erwachsenenbildung und an Volkshochschulen stützt sich auf Erkenntnisse aus einem breiten Feld wissenschaftlicher Forschung. Daher gehört es auch zum Handwerkszeug von ProgrammplanerInnen, Führungskräften und ProgrammentwicklerInnen sich mit aktuellen wissenschaftlichen Forschungen auseinanderzusetzen.

Eine gute Möglichkeit bieten Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen, die an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen abgenommen wurden. In ihnen finden sich zeitgemäße Inhalte, bewährte methodische Vorgehensweisen und innovative Ansätze mit interessanten Ergebnissen. Junge ForscherInnen greifen in ihren wissenschaftlichen Arbeiten wichtige Themenstellungen auf, diskutieren sie vor dem Hintergrund einschlägiger Forschungen und befassen sich mit aktuellen Themen, die für die weitere Umsetzung in der Erwachsenenbildung relevant sein können.

Mit dem EB-Index bietet der Verband Österreichischer Volkshochschulen eine Plattform, auf der ausgewählte wissenschaftliche Arbeiten für ErwachsenenbildnerInnen zugänglich gemacht werden. Sie werden mit Indices versehen, die eine Suche zum Beispiel nach Schlüsselkompetenzen oder nach Zielgruppen ermöglichen. Darüber hinaus gibt es eine Volltextsuche. Weiters gibt es einen Link zu den Repositorien der jeweiligen Universitäten und Fachhochschulen, sodass ein direkter Zugang zu den erfassten wissenschaftlichen Arbeiten besteht.


Das Lesen der in den EB-Index aufgenommenen Forschungsarbeiten hat eine Gruppe pensionierter ErwachsenenbildnerInnen übernommen, die sich weiterhin ehrenamtlich mit Erwachsenenbildung auseinandersetzen. In alphabetischer Reihenfolge und mit ihren vormaligen beruflichen Tätigkeiten sind dies: Elisabeth Brugger, pädagogische Leiterin der Wiener Volkshochschulen und pädagogische Referentin des VÖV; Hubert Hummer, Direktor der Volkshochschule Linz und pädagogischer Referent des VÖV; Gerwin Müller, stellvertretender Direktor der AK Kärnten, aktuell Vorsitzender der Kärntner Volkshochschulen und VÖV-Vorstandsvorsitzender; Helmut Uitz, Direktor der VHS Salzburg und des Berufsförderungsinstitutes Salzburg sowie Grete Wallmann, Direktorin des Bundesinstitutes für Erwachsenenbildung, St. Wolfgang.

Moderiert wird die Gruppe von Gerhard Bisovsky, VÖV-Generalsekretär, der auch die wissenschaftlichen Arbeiten recherchiert.