FEA Fachspezifische Erstausbildung für BasisbildnerInnen

FEA-Lehrgang des VÖV


Der FEA-Lehrgang richtet sich an (zukünftige) Kursleitende in der Basisbildung, die für die vielfältigen Herausforderungen beim Unterrichten in diesem Bereich besser gerüstet sein wollen. Sie erwerben neue pädagogische Kenntnisse und bauen ihre didaktischen sowie methodischen Kompetenzen aus.

Unterrichtseinheiten: ca. 200 UE (inkl. Unterrichtspraktikum und Abschlussarbeit)
Veranstaltungsorte der Module: 4 Module finden in Wien und 4 in Salzburg statt
Arbeitszeiten: Freitag 14-20h und Samstag 9-17h

TERMINE

Anmeldung: per ANMELDEFORMULAR an: anmeldung@vhs.or.at

Kosten: 200,-€ (bei Förderung durch das bmbwf)

Weitere Informationen: Mag.a Elisabeth Feigl: e.feigl-bogenreiter@vhs.or.at

Zielgruppe

  • Der Lehrgang richtet sich an (bereits aktive) KursleiterInnen an VHS Standorten und anderen EB-Einrichtungen in ganz Österreich
  • Er richtet sich aufgrund der dzt. Situation in Österreich speziell an BasisbildnerInnen, die mit (jungen) AsylwerberInnen und Asylberechtigten bzw. subsidiär Schutzberechtigten arbeiten.
  • Der Lehrgang steht auch interessierten externen TeilnehmerInnen offen.
  • Aufgrund der geringen Anzahl von männlichen Trainern, richtet sich der Lehrgang auch speziell an Männer, die in diesem Bereich arbeiten (wollen).

Umfang

  • 8 Module (à ca. 18 UE, inkl. PF-Arbeit und Lernjournal)
  • Schriftliches Lernjournal (Kurzform) und PF-Aufgabe bei jedem Modul
  • Unterrichtspraktikum inklusive Praxisreflexion
  • Unterrichtsbeobachtung
  • fachspezifische schriftliche Abschlussarbeit

Voraussetzungen

  • mind. Matura oder vergleichbare Ausbildung
  • Erstsprache Deutsch oder Sprachnachweis durch C1-Sprachzertifikat (z.B. ÖSD, nicht älter als 3 Jahre)
  • möglichst Arbeitserfahrung im Bereich Basisbildung, DaE/DaZ bzw. pädagogische Vorerfahrungen und Grundlagenwissen

Inhalte und Schwerpunkte des Lehrgangs
Beim FEA-Lehrgang des VÖV stehen die Verbindung von Theorie und Praxis, sowie der Transfer von Lehrgangsinhalten in den eigenen Unterricht im Mittelpunkt. Es soll sichergestellt werden, dass sich die Inhalte an den Bedürfnissen der teilnehmenden TrainerInnen orientiert und die Umsetzung des Gelernten in die eigene Bildungspraxis gewährleistet wird.

Der Lehrgang gibt viele Inputs und praktische Ideen zu Methodik/Didaktik, vertieft die Reflexionsfähigkeit und ermöglicht die rasche Umsetzung im eigenen Unterricht. Dadurch können Lehrgangsinhalte verständlicher und Lehr- und Lernprozesse nachvollziehbarer werden. Das eigene Verhalten in unterschiedlichsten Zusammenhängen (etwa kritische Sicht der hegemonialen Verstrickung oder Umgang mit digitalen Medien, eigene Vorurteile, Selbstwahrnehmung als politisch Handelnde etc.) wird hinterfragt und das Spektrum der Zugänge erweitert.

In den Modulen „Mehrsprachigkeit“, „Politische Bildung“ und „Didaktik/Methodik DaZ“ stehen auch Handlungsunterstützungen für die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen im Mittelpunkt.

Die Themen Lernkompetenz, IKT, Mehrsprachigkeit und politische Handlungskompetenz werden nicht nur in den angesprochenen eigenen Modulen behandelt, sondern stellen auch Querschnittsmaterien dar, die sich als roter Faden durch den gesamten Lehrgang ziehen. Das gilt auch für einen wissenskritischen Zugang und die Orientierung an der Selbstermöglichung und Selbstwirksamkeitsüberzeugung der Lernenden. Auch Themenbereiche, wie Lernsettings und die Erstellung lebensweltlicher Materialien sowie Beratungs- und soziale Handlungskompetenz werden in mindestens einem Modul ausführlich diskutiert.

Informationen zur Basisbildung und zur Initiative Erwachsenenbildung finden Sie auch unter: erwachsenenbildung.at