60 Jahre Verband Österreichischer Volkshochschulen – VÖV Festveranstaltung und Symposium

Einladung

60 Jahre Verband Österreichischer Volkshochschulen – VÖV

Festveranstaltung und Symposium
7. Dezember 2010
Wiener Urania

 

Symposium
13.30 bis 16.30 Uhr

Referate:
Prof. Dr. Oskar Negt
„Erwachsenenbildung und der politische Mensch“


Vor dem Hintergrund einer gesellschaftlichen
Erosionskrise kommt Erwachsenenbildung eine
bedeutende orientierende Rolle zu. Dies gilt
besonders, wenn sie in einem europäischen
Zusammenhang Demokratie- und Friedensfähigkeit
ebenso als Kompetenzen versteht wie berufliche
Qualifikation.


Univ.-Prof. Dr. Elke Gruber
„Braucht Erwachsenenbildung die Wissenschaft?“


Das wechselseitige Verhältnis von Wissenschaft und
Praxis der Erwachsenenbildung gilt es angesichts
sich rasch vollziehender Veränderungen und neuer
Anforderungen immer wieder neu zu bedenken.
Dabei besteht die Chance, dass beide daraus
Nutzen für ihre zukünftigen Entwicklungen ziehen.


Podiumsdiskussion
Univ.-Prof. Dr. Elke Gruber
Mag. Hubert Hummer, Wissensturm Linz
Mag. Tanja Mokina, Die Kärntner Volkshochschulen
Stv. Sektionschef Mag. Martin Netzer, BMUKK

Moderation
Dr. Kristina Pfoser, ORF/Ö1

 

Ort

Wiener Urania
Dachsaal, 4. Stock
1010 Wien, Uraniastraße 1


Um Anmeldung wird ersucht:

Telefon 01.2164226
Fax 01.2143891
voev@vhs.or.at

 

 

 

Information

60 Jahre Verband Österreichischer Volkshochschulen – VÖV


Die Gründung des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen fand am 8. Dezember 1950 im Klubsaal der Wiener Urania statt. Damals gab es nach Schätzungen rund zwei Dutzend Volkshochschulen und noch lange nicht in allen Bundesländern
Landesverbände.Erster Präsident war der spätere Universitätsprofessor für Pädagogik Josef Lehrl. Mit der Geschäftsführung, aus der sich die Funktion des Generalsekretärs entwickelte, wurde Wolfgang Speiser, zugleich Zentralsekretär des Verbandes Wiener Volksbildung und – bis 1961 – Direktor der Wiener Urania betraut. Bereits damals wurde die bis heute erscheinende Zeitschrift „Die Österreichische Volkshochschule“ gegründet.

Für 1951 wurden als Ausgaben 24.500 Schilling vorgesehen. Derzeit beträgt das Budgetvolumen des VÖV rund 2,8 Millionen Euro, wovon mehr als die Hälfte an die Landesverbände geht. Mit dem Jahr 2009 wurde die Hauptfinanzierung des VÖV von jährlich auszuhandelnden Subventionen auf mehrjährige Leistungsvereinbarungen umgestellt.

1950/51 wurden an den Volkshochschulen 3.916 Kurse mit 91.434 Teilnahmen durchgeführt. 2009 waren es 47.695 Kurse mit 461.758 Teilnahmen. Dazu kommen zahlreiche Einzelveranstaltungen, eine breite Projekttätigkeit, zahlreiche Publikationen, rund 102.000 Beratungen und eine große Zahl sehr unterschiedlicher Prüfungen.

Der VÖV ist seit seiner Gründung als Verein organisiert, dessen zentrale Funktionsträger/innen ein hohes Maß an Kontinuität aufweisen. Seit der Gründung gibt es 7 Präsident/innen (und einen Vorstandsvorsitzenden), 5 Finanzreferenten, 5 Pädagogische Referent/innen und 3 Generalsekretäre.

Strukturiert ist der VÖV in mehrere Organe und Ausschüsse und das Generalsekretariat, dem seit 1998 das Büro Medienpreise und seit 1990 die Pädagogische Arbeits- und Forschungsstelle eingegliedert sind.

 

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