Zur Person

Stephan Ganglbauer, geb. 1959; Studium der Geschichte und Politikwissenschaften; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Paul Lazarsfeld-Gesellschaft für Sozialforschung; Pädagogischer Assistent in der Volkshochschule Brigittenau; dzt. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Österreichischen Volkshochschularchiv.

Forschungsschwerpunkte: Theorien des Politischen und Geschichte der Parteien der österreichischen Arbeiterbewegung, Geschichte der Erwachsenenbildung, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Nationalismen und Pan-Ideologien.

Auswahlbibliografie

1. Buchpublikation:

  • Stephan Ganglbauer, Wahl-Gewinne – Profil-Verluste. Integrations- und Mobilisierungsfähigkeit der SPÖ in der 2. Republik, Wien 1995.

2. Buchbeiträge:

  • Stephan Ganglbauer/Christian H. Stifter/Robert Streibel, Kein Ort des Verdrängens. Die Auseinandersetzung mit Austrofaschismus und Nationalsozialismus an Volkshochschulen. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.), Jahrbuch 2009, Wien 2010, S. 143-185.
  • Stephan Ganglbauer, Kunst und nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Zwanghafte Ästhetisierung der unförmigen Leere. In: Hubert Christian Ehalt (Hrsg.), Inszenierung der Gewalt. Kunst und Alltagskultur im Nationalsozialismus, Frankfurt am Main-Wien u.a. 1996, S. 37-80.
  • Stephan Ganglbauer, Niedergeschlagen oder radikalisiert? Der Streik und die Kräfteverhältnisse zwischen SPÖ und KPÖ. In: Michael Ludwig/Klaus-Dieter Mulley/Robert Streibel, Der Oktoberstreik 1950. Ein Wendepunkt der Zweiten Republik. Dokumentation eines Symposiums der Volkshochschulen Brigittenau und Floridsdorf und des Instituts für Wissenschaft und Kunst, Wien 1991, S. 93-101.

3. Zeitschriftenartikel:

  • Stephan Ganglbauer, Wird gedacht? „Erinnern & Gedenken 1938-2008“. Ergebnisse zweier Online-Umfragen von „erinnern.at“ und der Volkshochschule Hietzing. In: SPURENSUCHE. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und Wissenschaftspopularisierung, 18. Jg., 2009, Heft 1-4, S. 28-39.
  • Stephan Ganglbauer, Auf Seitenpfaden zur Neuen Musik. Musikalische Erwachsenenbildung in Wien bis 1945. In: SPURENSUCHE. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und Wissenschaftspopularisierung, 15. Jg., 2004, Heft 1-4, S. 96-115.
  • Stephan Ganglbauer, Wissenschaft. Politik. Öffentlichkeit. Bericht vom „Rudolf Goldscheid-Symposion“ in Wien, 18. bis 20. November 1999. In: SPURENSUCHE. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und Wissenschaftspopularisierung, 10. Jg., 1999, Heft 1-4, S. 156-160.
  • Stephan Ganglbauer, „Neutrale“ Volksbildung und die „wertungsfreie Wissenschaft“. Die „Sehnsucht nach Schicksal und Tiefe“ und der Richtungsstreit in der deutschsprachigen Volksbildungsbewegung der 20er Jahre. In: SPURENSUCHE. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und Wissenschaftspopularisierung, 10. Jg., 1999, Heft 1-4, S. 60-84.
  • Stephan Ganglbauer/Christian Stifter, Dr. Eugenie Schwarzwald 1872-1940. Einige biographische Anmerkungen. In: SPURENSUCHE. Zeitschrift für Geschichte der Erwachsenenbildung und Wissenschaftspopularisierung, 9. Jg., 1998, Heft 3-4, S. 59-60.

4. Unveröffentlichte Projektberichte:

  • Stephan Ganglbauer, Karl Hans Sailer. Eine politische Biographie in harten Zeiten. Im Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung, Wien 1999, 46 S.
  • Stephan Ganglbauer, „Max Webers Begriff des Nationalstaats“ unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Erika Weinzierl am Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien, Wien 1997, 320 S.
  • Stephan Ganglbauer, Antisemitismus. Ein Literaturbericht; an der Paul Lazarsfeld-Gesellschaft für Sozialforschung, Wien 1994, 112 S.

5. Rezensionen:

  • Berthold Unfried, „Ich bekenne“. Katholische Beichte und sowjetische Selbstkritik, Frankfurt a. Main 2006 (= Studien zur Historischen Sozialwissenschaft, Bd. 31). In: Zeitgeschichte, 34. Jg., 2007, Heft 6, S. 373-374.