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Ludo-Hartmann-Preise des VÖV vergeben

Für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zur Volkshochschule oder aus deren Praxis vergibt der Verband Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) den mit 2.200 Euro dotierten Ludo-Hartmann-Preis sowie den mit 1.100 Euro dotierten Ludo-Hartmann-Förderungspreis. Eine Jury, der Univ.-Prof. Dr. Elke Gruber (Klagenfurt) sowie Dr. Elisabeth Brugger (Päda-gogische Referentin des VÖV), Mag. Hubert Hummer (Direktor des Linzer Wissensturms), und Mag. Günter Kotrba (Direktor der VHS Salzburg) angehörten, hat am 5. November 2007 den Ludo-Hartmann-Preis für zwei demokratiehistorisch und bildungspolitisch wichtige Stu-dien vergeben. Für ihr in der renommierten Schriftenreihe des Hans Kelsen-Instituts im Manz-Verlag erschienenes Buch „Hans Kelsen und politische Bildung im modernen Staat – Vorträge in der Wiener Volksbildung, Schriften zu Kritikfähigkeit und Rationalismus“ erhält den Ludo-Hartmann-Preis die Politikwissenschafterin Dr. Tamara Ehs. Analysiert wurde unter anderem die volksbildnerische Tätigkeit des Schöpfers der österreichischen Bundesver-fassung. Der Ludo-Hartmann-Preis wurde zu gleichen Teilen dem Direktor des Österreichischen Volkshochschularchivs, Mag. Christian H. Stifter, für die erstmalige Analyse der Geschichte der Wiener Volkshochschulen von ihren Anfängen bis in die Gegenwart unter dem bezeich-nenden Titel „Geistige Stadterweiterung“ oder: „Die Sanierung der Hirne“ verliehen. Die Studie ist 2005 im Verlag „Bibliothek der Provinz“ in der neuen Reihe „Enzyklopädie des Wiener Wissens“, die im Kontext der „Wiener Vorlesungen“ erscheint, veröffentlicht worden. Der Ludo-Hartmann-Förderungspreis wurde dem Historiker und Direktor der Volkshochschu-le Hietzing, Dr. Robert Streibel, für den ausführlichen Projektbericht „Juden in Hietzing“, in dem eine Vielzahl von Aktivitäten der Volkshochschule dokumentiert sind, zuerkannt.

Wien, 2007-11-06/PM14